für die kommenden Monate wird es in unserer Gemeinde umtriebig.
Baustart: Grundsanierung Einmündung Waller See und Bau einer dritten Fahrspur
Am 10.06.2026 fand der Pressetermin zum offiziellen Baustart an der Einmündung Waller See statt. Die Firma KEMNA Bau wurde am 22.05.2026 mit der Ausführung der Arbeiten zu einer Bruttosumme von 1.201.420,73 € beauftragt. Für die Planungsleistungen ist das Ingenieurbüro Dr. Olaf Schulz mit 775.322,90 € verantwortlich. Daraus ergibt sich eine Gesamtsumme von 1.976.743,63 €.
Im Haushalt ist ein Gesamtbudget von 2.120.069,08 € eingeplant. Die Stadt Braunschweig beteiligt sich gemäß bestehender Vereinbarung an den Kosten.
Die Maßnahme wird in der Bauklasse 100 ausgeführt, einer der höchsten Verkehrslastklassen nach den Richtlinien für die Standardisierung des Oberbaus von Verkehrsflächen (RStO). Diese ist für besonders stark beanspruchte Verkehrsflächen vorgesehen. Autobahnen werden auch nach dieser Richtlinie gebaut.
Verkehrszahlen (2023):
Am 23.05.2023 wurde für die Straße Waller See eine Verkehrsbelastung von rund 4.050 Kfz/24h ermittelt. Der Anteil des Schwerverkehrs lag bei etwa 1.380 Fahrzeugen täglich (34,1 %). Die höchsten Belastungen treten morgens zwischen 7:00–8:00 Uhr sowie nachmittags zwischen 15:30–16:30 Uhr auf.
Historie:
Die Erschließung des Gewerbegebietes erfolgte ab 2002, erste Grundstücksverkäufe ab 2003.
Wichtiger Hinweis zur Baustelle und Verkehrsführung
Im Zuge der Bauarbeiten kommt es im Bereich der Einmündung Waller See zu erheblichen Verkehrsbehinderungen und einer veränderten Verkehrsführung.
Die Baustellenkreuzung ist nur eingeschränkt befahrbar. Es ist mit Wartezeiten, sowie temporären Sperrungen einzelner Fahrbeziehungen zu rechnen. Insbesondere zu den Hauptverkehrszeiten kommt es jetzt schon zu Rückstaus. Die Ampelschaltung versuchen wir ständig zu optimieren. Ganz klar fehlt die zweite Ausfahrt seitens der Stadt Braunschweig.
Alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer werden dringend gebeten, den Bereich mit besonderer Vorsicht zu passieren, ausreichend Fahrzeit einzuplanen und nach Möglichkeit auf alternative Routen auszuweichen. Die Baustellenbeschilderung ist unbedingt zu beachten.
Die Gemeinde bittet um Verständnis für die unvermeidbaren Einschränkungen während der Bauphase.
Tempo-30-Zonen in den Stichwegen der Heinrichstraße
Für die vier Stichwege der Heinrichstraße sowie den Bereich Telgenbusch wurde auf Antrag der Gemeinde eine Tempo-30-Zone angeordnet. Ziel ist die Erhöhung der Verkehrssicherheit für Anwohnerinnen und Anwohner sowie insbesondere für Kinder.
Verkehrssicherheit in Rothemühle Tempo 30
Auf hartnäckige Antragstellung seitens der Gemeinde Schwülper hat das Straßenverkehrsamt für die Okerstraße im Bereich zwischen Kindergarten und Spielplatz endlich eine Tempo-30-Regelung erlassen. Damit soll die Sicherheit für Kinder und Familien verbessert werden. Das ist sehr begrüßenswert. Stückweise nähern wir uns unserem Ziel die gesamte Strecke der Ortsdurchfahrt geschwindigkeitsreduziert genehmigt zu bekommen.
Halteverbote am Marktplatz Groß Schwülper
Die neuen Halteverbotsschilder in der Schloßstraße im Bereich des Marktplatzes sind aufgestellt. Leider wird das Halteverbot weiterhin häufig missachtet. Polizei und Ordnungsamt führen daher regelmäßige Kontrollen durch wohl wissend, dass eine gewisse Eingewöhnungszeit nötig ist.
Entwicklung Marktplatz Groß Schwülper
Gemeinsam haben Mitglieder des Umwelt- und Planungsausschusses und des Jugend-, Senioren-, Sport- und Kulturausschusses einer Bereisung verschiedener örtlicher Gegebenheiten besichtigt, um die zukünftige Entwicklung des Marktplatzes in Groß Schwülper zu beurteilen.
Mit besonderem Blick auf die Neugestaltung und Erweiterung des Marktplatzbereichs wurde das bereits angekaufte Grundstück, das für eine mögliche Erweiterung des Marktes vorgesehen ist, in Augenschein genommen.
Die Eindrücke der Bereisung dienen als Grundlage für die weiteren planerischen Beratungen.
Graffiti-Schäden in der Gemeinde
Die Zunahme von Graffiti-Schäden beschäftigt weiterhin Verwaltung und Gemeinderat. Mehrere Verursacher konnten inzwischen ermittelt werden. Die Gemeinde prüft zivilrechtliche Schadensersatzansprüche, da einige Beteiligte nicht strafmündig oder nicht schuldfähig sind.
Parallel wird Präventionsarbeit geleistet: Die neue Sozialarbeiterin des Jugendhauses plant einen Workshop, um Jugendliche für die Folgen von Sachbeschädigung zu sensibilisieren und kreative Alternativen aufzuzeigen.
Nahwärmenetz: großes Interesse aus der Bevölkerung
Die beiden Informationsveranstaltungen zum geplanten Nahwärmenetz waren sehr gut besucht. Das Bürgerhaus war an beiden Terminen vollständig ausgelastet.
Aktuell werden die Ergebnisse der Interessenabfrage ausgewertet. Zudem laufen Gespräche mit größeren Energieverbrauchern. Eine erste Bewertung der weiteren Umsetzung ist für den Herbst vorgesehen. Wir werden berichten.
Photovoltaik für Bauhof und Jugendhaus
Die Installation der Photovoltaikanlagen auf dem Bauhof und dem Jugendhaus steht kurz bevor. Am Bauhof wurde bereits das notwendige Gerüst errichtet. Damit setzt die Gemeinde ihren Weg zu einer klimafreundlichen Energieversorgung konsequent fort.
Eichenprozessionsspinner bleibt eine Herausforderung
Der Eichenprozessionsspinner stellt die Gemeinde weiterhin vor erhebliche Herausforderungen. Nester an Spielplätzen und Kindertagesstätten wurden bereits entfernt, um Gefahren für Kinder zu vermeiden.
Die Bekämpfung entlang von Rad- und Gehwegen ist aufgrund der starken Ausbreitung noch nicht abgeschlossen, da Fachfirmen derzeit stark ausgelastet sind.
Wir gehen aktiv in die Lösungsfindung. Deswegen haben wir für den Sommer zu einer gemeinsamen Austauschveranstaltung mit Waldbesitzern und der Samtgemeinde eingeladen. Wir erhoffen uns ein abgestimmtes Handlungskonzept zu entwickeln. Auch der Landkreis Gifhorn soll einbezogen werden. Der Umwelt- und Planungsausschuss wird sich nach der Sommerpause erneut mit dem Thema befassen.
Jugendhaus wieder geöffnet
Das Jugendhaus ist seit Kurzem wieder geöffnet und wird von der neuen Sozialarbeiterin Lea Köhler betreut. Sie wird zunächst Kontakte zu regionalen Akteuren aufbauen und ein pädagogisches Konzept entwickeln.
Die Öffnungszeiten hängen am Jugendhaus aus. In den Sommerferien gibt es drei Ferienaktionen. Bitte auch hier den Aushang beachten. Zusätzlich sollen neue Angebote entwickelt und eine Bedarfsanalyse durchgeführt werden.
Stadtradeln-Kampagne geht in die nächste Runde
Die Gemeinde Schwülper beteiligt sich in diesem Jahr erneut am Stadtradeln und gibt damit den Startschuss für die 4. Teilnahme an der bundesweiten Kampagne. Im Zeitraum vom 16.08. bis 05.09.2026 sind Kommunalpolitikerinnen und -politiker sowie alle Bürgerinnen und Bürger aufgerufen, möglichst viele Alltagswege klimafreundlich mit dem Fahrrad zurückzulegen und dabei Kilometer für ihr Team und die Gemeinde zu sammeln.
Eine Teilnahme ist sowohl als Einzelperson als auch im Team möglich. Die Anmeldung ist ab sofort bis einschließlich 15.08.2026 unter stadtradeln.de/schwuelper möglich.
Auch in diesem Jahr werden wieder Preise vergeben: Sowohl für eine Einzelperson als auch für ein Team gibt es jeweils einen Preis im Wert von 50 €. Die Gewinnerin oder der Gewinner wird im Rahmen des Herbstmarktes am 13.09.2026 ausgelost.
Mit der Stadtradeln-App die Radinfrastruktur verbessern
Mit der kostenfreien Stadtradeln-App können die gefahrenen Strecken bequem per GPS erfasst und direkt dem jeweiligen Team und der Kommune gutgeschrieben werden.
Ein besonderer Vorteil der App liegt in der anonymisierten Auswertung der erhobenen Radverkehrsdaten. Diese liefern der Gemeinde wichtige Hinweise für die Verkehrsplanung, etwa zu stark frequentierten Strecken, Engpässen oder Wartezeiten im Verkehrsfluss. Auf dieser Grundlage kann die Radinfrastruktur gezielt und bedarfsgerecht weiterentwickelt werden.
RADar! – Hinweise aus der Bevölkerung erwünscht
Während des Kampagnenzeitraums stellt die Gemeinde zusätzlich die Meldeplattform RADar! zur Verfügung. Über die Internetseite www.radar-online.net
oder direkt in der Stadtradeln-App können Bürgerinnen und Bürger auf problematische oder gefährliche Stellen im Radwegenetz hinweisen.
Dabei kann einfach ein Pin auf der digitalen Karte gesetzt und die entsprechende Stelle beschrieben werden. Die Meldung wird anschließend direkt an die zuständige Stelle in der Verwaltung weitergeleitet.
Rückblick und Motivation
Im vergangenen Jahr beteiligten sich über 136 Personen aus der Gemeinde Schwülper am Stadtradeln und legten gemeinsam mehr als 23.530 Kilometer mit dem Fahrrad zurück.
Die Gemeinde freut sich auch in diesem Jahr wieder auf eine rege Teilnahme und viele gemeinsam erradelte Kilometer für den Klimaschutz und eine nachhaltige Mobilität.
Bevor Sie sich nun alle aufs Rad schmeißen, wünsche ich Ihnen eine schöne Sommerpause, tolle Ferien und einen erholsamen Urlaub.
Herzliche Grüße
Ihre Bürgermeisterin
Brigitte Brinkmann