Aktuelles
in der Gemeinde Schwülper überschlagen sich derzeit die Ereignisse – von einer Sommerpause kann keine Rede sein. Während viele die Ferienzeit zur Erholung nutzen, wird an zahlreichen Projekten mit Hochdruck gearbeitet. Ob Straßenbau, Brückensanierung oder weitere Maßnahmen der Gemeinde: Viele Vorhaben kommen planmäßig voran und prägen aktuell das Geschehen in Schwülper.
Baumaßnahme Waller See – 2. Bauabschnitt
Bis Freitag, den 24. Juli 2026 wurden die Fahrspuren einschließlich der erforderlichen Randbefestigungen fertiggestellt. Eine enorme Leistung der Firma Kemna, die damit auf den Punkt den 2. Bauabschnitt fertigstellt haben.
Nach Aufbringung der Gelbmarkierungen, sowie dem Umbau der Ampelanlagen, konnte die neue Fahrbahn Ende Juli für den Verkehr freigegeben werden. Zunächst erfolgt die Verkehrsführung über jeweils zwei Fahrstreifen für den ein- und ausfahrenden Verkehr. Bis Oktober müssen wir aber noch mit Einschränkungen rechnen, aber ich hoffe das Gröbste habe wir überstanden. Ich berichte weiterhin.
Ersatzneubau der Okerbrücke bei Groß Schwülper und Ortdurchfahrt Lagesbüttel
Nach aktueller Auskunft der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr ist mit dem Beginn des Ersatzneubaus der Okerbrücke bei Groß Schwülper ab April 2027 zu rechnen. Die ursprünglich erwartete Vollsperrung entfällt damit nicht – sie wird lediglich auf einen späteren Zeitpunkt verschoben.
Für die Gemeinde bringt diese zeitliche Verschiebung jedoch einen entscheidenden Vorteil: Der Landkreis Gifhorn plant den Beginn der Baumaßnahme in Lagesbüttel für den 14. September 2026, die Fertigstellung ist derzeit für den 30. April 2027 vorgesehen. Da auch diese Arbeiten mit erheblichen Einschränkungen für den Verkehr verbunden sein werden, ist es aus Sicht der Gemeinde sehr zu begrüßen, dass sich die beiden Großbaustellen nicht zeitlich überschneiden.
So können umfangreiche Straßensperrungen, Umleitungen und Verkehrsbeeinträchtigungen innerhalb der Gemeinde besser entzerrt werden. Davon profitieren nicht nur die Bürgerinnen und Bürger, Pendlerinnen und Pendler sowie die örtlichen Unternehmen, sondern insbesondere auch der landwirtschaftliche Verkehr, der für die Bewirtschaftung der Flächen auf leistungsfähige und möglichst störungsfreie Verkehrsverbindungen angewiesen ist.
Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners - Runder Tisch
Die Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners bleibt ein wichtiges Thema für die Gemeinde Schwülper. Um das weitere Vorgehen fachlich und organisatorisch abzustimmen, hat ein Runder Tisch mit den beteiligten Akteuren stattgefunden. Darüber hinaus wurde ein weiteres Abstimmungsgespräch mit dem Landkreis Gifhorn geführt.
Im Mittelpunkt der Gespräche standen die bisherigen Erfahrungen, mögliche Maßnahmen für die kommenden Jahre sowie eine enge Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Behörden und der Gemeinde, um die Belastungen für die Bevölkerung möglichst gering zu halten.
Die Ergebnisse dieser Gespräche sowie die daraus abgeleiteten Handlungsempfehlungen werden im Ausschuss für Umwelt und Planung (UPA) am 13. August 2026 um 17:00 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus Lagesbüttel vorgestellt und beraten. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, die öffentliche Sitzung zu verfolgen.
Begrünungsmaßnahmen am Lehmkuhlenweg – ein Spaziergang lohnt sich
Die Begrünungsmaßnahmen im Baugebiet am Lehmkuhlenweg machen sichtbare Fortschritte. Viele Bereiche haben sich bereits sehr positiv entwickelt, auch wenn die außergewöhnlichen Witterungsbedingungen in diesem Jahr Anpassungen im Zeitplan erforderlich gemacht haben.
Die Pflanzung der Solitärbäume ist abgeschlossen. Alle Bäume sind gut angewachsen und entwickeln sich vital. Auch die neu errichteten Spielgeräte stehen den Familien bereits zur Verfügung und werden rege genutzt.
Die ausgesäten Grünflächen zeigen ebenfalls erste Erfolge: Verschiedene Saatmischungen sind bereits aufgelaufen und tragen nach und nach zu einem grünen Gesamtbild des Baugebietes bei. Die Staudenbeete wurden vollständig bepflanzt. Sämtliche Stauden sind angewachsen und haben bereits ihre erste Blüte gezeigt.
Das nasse Frühjahr mit anschließend langanhaltender Trockenheit und extremer Hitze hat jedoch auch Spuren hinterlassen. Dadurch mussten einige Pflanzarbeiten verschoben werden, zudem sind vereinzelt Pflanzen ausgefallen. Die Nachpflanzungen erfolgen vollständig im kommenden Pflanzzeitraum zwischen Herbst 2026 und Frühjahr 2027.
Der Schutzstreifen entlang der Ackerfläche in Richtung Lagesbüttel wurde vollständig hergestellt, begradigt und mit den derzeit verfügbaren Gehölzen bepflanzt. Fehlende oder eingegangene Sträucher werden ebenfalls im Herbst beziehungsweise Frühjahr ergänzt.
Der Schutzstreifen zur Ackerfläche in Richtung Groß Schwülper konnte aufgrund der wechselnden Witterungsverhältnisse noch nicht fertiggestellt werden. Auch diese Arbeiten werden in den kommenden Pflanzzeitraum verlegt.
Noch ausstehend ist die Fertigstellung der Multifunktionsfläche. Hier wurde bislang die Randbepflanzung vorgenommen. Die weitere Gestaltung und Fertigstellung erfolgen im Zuge der nächsten Bau- und Pflanzphase.
Insgesamt entwickelt sich das Baugebiet trotz der witterungsbedingten Herausforderungen sehr positiv. Mit den vorgesehenen Nachpflanzungen wird die Begrünung in den kommenden Monaten weiter ergänzt und vervollständigt.
Einweihung der umfassend sanierten Kindertagesstätte in Groß Schwülper
Am 8. Juli 2026 durfte ich gemeinsam mit vielen Gästen die Einweihung der umfassend sanierten DRK-Kindertagesstätte in Groß Schwülper feiern. Für unsere Gemeinde war dies ein besonderer Moment: Nach vier Jahren Bau- und Sanierungszeit im laufenden Betrieb, konnte die Einrichtung nun endlich wieder offiziell ihrer Bestimmung übergeben werden. Mit der abgeschlossenen Sanierung ist ein Ort entstanden, an dem Kinder Geborgenheit erleben, ihre Umwelt entdecken und sich in einer anregenden Umgebung entfalten können.
In meinem Grußwort habe ich deutlich gemacht, dass eine Kindertagesstätte weit mehr ist als ein Gebäude. Sie ist ein zentraler Lebens- und Lernort, an dem Kinder Vertrauen aufbauen, Beziehungen knüpfen, Sprache entwickeln, Selbstständigkeit erlernen und jeden Tag neue Erfahrungen sammeln. Hier legen wir die Grundlagen für Bildung, soziale Kompetenz und ein gutes Miteinander. Deshalb ist jede Investition in unsere Kindertagesstätten immer auch eine Investition in die Zukunft unserer Gemeinde.
Mein herzlicher Dank gilt allen, die dieses große Projekt möglich gemacht haben: den politischen Gremien sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Gemeindeverwaltung Schwülper, dem Planer, und den Handwerksbetrieben, die die Sanierung mit großem Einsatz begleitet, koordiniert und unterstützt haben.
Ein ganz besonderer Dank gilt den Kindern. Sie haben die lange Bau- und Sanierungszeit mit beeindruckender Geduld und großer Anpassungsfähigkeit mitgetragen. Immer wieder mussten sie innerhalb der Einrichtung umziehen, veränderte Abläufe und besondere Bedingungen einstellen. Trotz dieser Herausforderungen haben sie ihren Alltag mit Offenheit, Neugier und bemerkenswerter Gelassenheit gemeistert. Toll gemacht! Umso schöner ist es, dass sie nun eine vollständig sanierte Kindertagesstätte nutzen können, die ihnen beste Voraussetzungen zum Spielen, Lernen, Forschen und Wachsen bietet.
Ebenso danke ich den Erzieherinnen und Erziehern sowie allen Mitarbeitenden der Kindertagesstätte. Sie haben den Betrieb während der gesamten Bauzeit mit viel Herz, Geduld und großem pädagogischem Engagement aufrechterhalten und den Kindern trotz aller Einschränkungen jederzeit ein verlässliches, liebevolles und förderndes Umfeld geboten.
Ein besonderer Dank gilt außerdem den Elternvertreterinnen und Elternvertretern. Sie haben die Sanierungsmaßnahme während der gesamten vierjährigen Bauzeit konstruktiv begleitet, stets für eine gute Stimmung gesorgt und mit großem Engagement zwischen Eltern, Kindertagesstätte und Gemeinde vermittelt. Dabei haben sie so manchen Unmut aufgefangen, Verständnis geschaffen und wesentlich dazu beigetragen, dass die Herausforderungen dieser langen Bauphase gemeinsam gemeistert werden konnten. Dieses ehrenamtliche Engagement verdient unsere besondere Anerkennung und unseren herzlichen Dank!
Ich wünsche den Kindern, ihren Familien und dem gesamten Kita-Team viele glückliche Jahre in den neuen Räumlichkeiten. Möge die sanierte Kindertagesstätte ein Ort bleiben, an dem Kinder sich wohlfühlen, ihre Talente entdecken und in ihrer Entwicklung jeden Tag ein Stück weiter begleitet werden.
Familientag des Fördervereins der Ortsfeuerwehr Groß Schwülper e.V.
Am 11. Juli 2026 lud der Förderverein der Ortsfeuerwehr Groß Schwülper e. V. alle Fördermitglieder gemeinsam mit ihren Familien zu einem Familientag ein. Bei bestem Miteinander konnten die Gäste einige unbeschwerte Stunden in entspannter Atmosphäre verbringen.
Für das leibliche Wohl war hervorragend gesorgt. Ein sensationelles Essensangebot und ein liebevoll gestaltetes Kuchenbuffet ließen keine Wünsche offen. Gleichzeitig bot der Tag viele Gelegenheiten für gute Gespräche, den persönlichen Austausch und das Kennenlernen untereinander.
Auch die jüngsten Gäste kamen voll auf ihre Kosten. An den verschiedenen Spielstationen konnten sie sich nach Herzenslust austoben, während die Erwachsenen die gemeinsame Zeit genossen.
Solche Veranstaltungen sind weit mehr als ein geselliges Beisammensein. Sie sind ein Zeichen der Wertschätzung gegenüber den Fördermitgliedern, die mit ihrer Unterstützung einen wichtigen Beitrag für die Arbeit der Ortsfeuerwehr leisten. (Das ist mein persönlicher Werbeblock 😉Treten Sie bitte als Fördermitglied in einer unsere Ortfeuerwehren ein. Es ist wichtig und macht zudem noch Spaß).
Der Familientag hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig Gemeinschaft, Zusammenhalt und persönlicher Austausch für ein lebendiges Vereinsleben sind. Wir sind als Gemeinschaft wieder ein Stück näher zusammengerückt.
Ein herzliches Dankeschön gilt den Organisatorinnen und Organisatoren sowie allen Helferinnen und Helfern, die mit viel Engagement, Zeit und Herzblut diesen gelungenen Tag ermöglicht haben. Herzlichen Dank!
Zum Schluss noch zwei Hinweise aus der Gemeindeverwaltung
In Planung ist ein After-Work-Markt mit verschiedenen Foodtrucks auf unserem Markplatz in Groß Schwülper. Dieser soll regelmäßig einmal im Monat jeden 3. Donnerstag im Monat von 17.00-20.00 Uhr stattfinden. Geplanter Start ist der 17. September 2026. Genaue Infos sind bitte in den sozialen Medien, auf unserer Homepage und in der MeinOrt-App zu entnehmen.
Bitte beachten Sie auch, dass am Dienstag den 11.08.26 die Gemeindeverwaltung wegen einer Schulung geschlossen bleiben muss.
Herzliche Grüße
Ihre Bürgermeisterin
Brigitte Brinkmann
für die kommenden Monate wird es in unserer Gemeinde umtriebig.
Baustart: Grundsanierung Einmündung Waller See und Bau einer dritten Fahrspur
Am 10.06.2026 fand der Pressetermin zum offiziellen Baustart an der Einmündung Waller See statt. Die Firma KEMNA Bau wurde am 22.05.2026 mit der Ausführung der Arbeiten zu einer Bruttosumme von 1.201.420,73 € beauftragt. Für die Planungsleistungen ist das Ingenieurbüro Dr. Olaf Schulz mit 775.322,90 € verantwortlich. Daraus ergibt sich eine Gesamtsumme von 1.976.743,63 €.
Im Haushalt ist ein Gesamtbudget von 2.120.069,08 € eingeplant. Die Stadt Braunschweig beteiligt sich gemäß bestehender Vereinbarung an den Kosten.
Die Maßnahme wird in der Bauklasse 100 ausgeführt, einer der höchsten Verkehrslastklassen nach den Richtlinien für die Standardisierung des Oberbaus von Verkehrsflächen (RStO). Diese ist für besonders stark beanspruchte Verkehrsflächen vorgesehen. Autobahnen werden auch nach dieser Richtlinie gebaut.
Verkehrszahlen (2023):
Am 23.05.2023 wurde für die Straße Waller See eine Verkehrsbelastung von rund 4.050 Kfz/24h ermittelt. Der Anteil des Schwerverkehrs lag bei etwa 1.380 Fahrzeugen täglich (34,1 %). Die höchsten Belastungen treten morgens zwischen 7:00–8:00 Uhr sowie nachmittags zwischen 15:30–16:30 Uhr auf.
Historie:
Die Erschließung des Gewerbegebietes erfolgte ab 2002, erste Grundstücksverkäufe ab 2003.
Wichtiger Hinweis zur Baustelle und Verkehrsführung
Im Zuge der Bauarbeiten kommt es im Bereich der Einmündung Waller See zu erheblichen Verkehrsbehinderungen und einer veränderten Verkehrsführung.
Die Baustellenkreuzung ist nur eingeschränkt befahrbar. Es ist mit Wartezeiten, sowie temporären Sperrungen einzelner Fahrbeziehungen zu rechnen. Insbesondere zu den Hauptverkehrszeiten kommt es jetzt schon zu Rückstaus. Die Ampelschaltung versuchen wir ständig zu optimieren. Ganz klar fehlt die zweite Ausfahrt seitens der Stadt Braunschweig.
Alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer werden dringend gebeten, den Bereich mit besonderer Vorsicht zu passieren, ausreichend Fahrzeit einzuplanen und nach Möglichkeit auf alternative Routen auszuweichen. Die Baustellenbeschilderung ist unbedingt zu beachten.
Die Gemeinde bittet um Verständnis für die unvermeidbaren Einschränkungen während der Bauphase.
Tempo-30-Zonen in den Stichwegen der Heinrichstraße
Für die vier Stichwege der Heinrichstraße sowie den Bereich Telgenbusch wurde auf Antrag der Gemeinde eine Tempo-30-Zone angeordnet. Ziel ist die Erhöhung der Verkehrssicherheit für Anwohnerinnen und Anwohner sowie insbesondere für Kinder.
Verkehrssicherheit in Rothemühle Tempo 30
Auf hartnäckige Antragstellung seitens der Gemeinde Schwülper hat das Straßenverkehrsamt für die Okerstraße im Bereich zwischen Kindergarten und Spielplatz endlich eine Tempo-30-Regelung erlassen. Damit soll die Sicherheit für Kinder und Familien verbessert werden. Das ist sehr begrüßenswert. Stückweise nähern wir uns unserem Ziel die gesamte Strecke der Ortsdurchfahrt geschwindigkeitsreduziert genehmigt zu bekommen.
Halteverbote am Marktplatz Groß Schwülper
Die neuen Halteverbotsschilder in der Schloßstraße im Bereich des Marktplatzes sind aufgestellt. Leider wird das Halteverbot weiterhin häufig missachtet. Polizei und Ordnungsamt führen daher regelmäßige Kontrollen durch wohl wissend, dass eine gewisse Eingewöhnungszeit nötig ist.
Entwicklung Marktplatz Groß Schwülper
Gemeinsam haben Mitglieder des Umwelt- und Planungsausschusses und des Jugend-, Senioren-, Sport- und Kulturausschusses einer Bereisung verschiedener örtlicher Gegebenheiten besichtigt, um die zukünftige Entwicklung des Marktplatzes in Groß Schwülper zu beurteilen.
Mit besonderem Blick auf die Neugestaltung und Erweiterung des Marktplatzbereichs wurde das bereits angekaufte Grundstück, das für eine mögliche Erweiterung des Marktes vorgesehen ist, in Augenschein genommen.
Die Eindrücke der Bereisung dienen als Grundlage für die weiteren planerischen Beratungen.
Graffiti-Schäden in der Gemeinde
Die Zunahme von Graffiti-Schäden beschäftigt weiterhin Verwaltung und Gemeinderat. Mehrere Verursacher konnten inzwischen ermittelt werden. Die Gemeinde prüft zivilrechtliche Schadensersatzansprüche, da einige Beteiligte nicht strafmündig oder nicht schuldfähig sind.
Parallel wird Präventionsarbeit geleistet: Die neue Sozialarbeiterin des Jugendhauses plant einen Workshop, um Jugendliche für die Folgen von Sachbeschädigung zu sensibilisieren und kreative Alternativen aufzuzeigen.
Nahwärmenetz: großes Interesse aus der Bevölkerung
Die beiden Informationsveranstaltungen zum geplanten Nahwärmenetz waren sehr gut besucht. Das Bürgerhaus war an beiden Terminen vollständig ausgelastet.
Aktuell werden die Ergebnisse der Interessenabfrage ausgewertet. Zudem laufen Gespräche mit größeren Energieverbrauchern. Eine erste Bewertung der weiteren Umsetzung ist für den Herbst vorgesehen. Wir werden berichten.
Photovoltaik für Bauhof und Jugendhaus
Die Installation der Photovoltaikanlagen auf dem Bauhof und dem Jugendhaus steht kurz bevor. Am Bauhof wurde bereits das notwendige Gerüst errichtet. Damit setzt die Gemeinde ihren Weg zu einer klimafreundlichen Energieversorgung konsequent fort.
Eichenprozessionsspinner bleibt eine Herausforderung
Der Eichenprozessionsspinner stellt die Gemeinde weiterhin vor erhebliche Herausforderungen. Nester an Spielplätzen und Kindertagesstätten wurden bereits entfernt, um Gefahren für Kinder zu vermeiden.
Die Bekämpfung entlang von Rad- und Gehwegen ist aufgrund der starken Ausbreitung noch nicht abgeschlossen, da Fachfirmen derzeit stark ausgelastet sind.
Wir gehen aktiv in die Lösungsfindung. Deswegen haben wir für den Sommer zu einer gemeinsamen Austauschveranstaltung mit Waldbesitzern und der Samtgemeinde eingeladen. Wir erhoffen uns ein abgestimmtes Handlungskonzept zu entwickeln. Auch der Landkreis Gifhorn soll einbezogen werden. Der Umwelt- und Planungsausschuss wird sich nach der Sommerpause erneut mit dem Thema befassen.
Jugendhaus wieder geöffnet
Das Jugendhaus ist seit Kurzem wieder geöffnet und wird von der neuen Sozialarbeiterin Lea Köhler betreut. Sie wird zunächst Kontakte zu regionalen Akteuren aufbauen und ein pädagogisches Konzept entwickeln.
Die Öffnungszeiten hängen am Jugendhaus aus. In den Sommerferien gibt es drei Ferienaktionen. Bitte auch hier den Aushang beachten. Zusätzlich sollen neue Angebote entwickelt und eine Bedarfsanalyse durchgeführt werden.
Stadtradeln-Kampagne geht in die nächste Runde
Die Gemeinde Schwülper beteiligt sich in diesem Jahr erneut am Stadtradeln und gibt damit den Startschuss für die 4. Teilnahme an der bundesweiten Kampagne. Im Zeitraum vom 16.08. bis 05.09.2026 sind Kommunalpolitikerinnen und -politiker sowie alle Bürgerinnen und Bürger aufgerufen, möglichst viele Alltagswege klimafreundlich mit dem Fahrrad zurückzulegen und dabei Kilometer für ihr Team und die Gemeinde zu sammeln.
Eine Teilnahme ist sowohl als Einzelperson als auch im Team möglich. Die Anmeldung ist ab sofort bis einschließlich 15.08.2026 unter stadtradeln.de/schwuelper möglich.
Auch in diesem Jahr werden wieder Preise vergeben: Sowohl für eine Einzelperson als auch für ein Team gibt es jeweils einen Preis im Wert von 50 €. Die Gewinnerin oder der Gewinner wird im Rahmen des Herbstmarktes am 13.09.2026 ausgelost.
Mit der Stadtradeln-App die Radinfrastruktur verbessern
Mit der kostenfreien Stadtradeln-App können die gefahrenen Strecken bequem per GPS erfasst und direkt dem jeweiligen Team und der Kommune gutgeschrieben werden.
Ein besonderer Vorteil der App liegt in der anonymisierten Auswertung der erhobenen Radverkehrsdaten. Diese liefern der Gemeinde wichtige Hinweise für die Verkehrsplanung, etwa zu stark frequentierten Strecken, Engpässen oder Wartezeiten im Verkehrsfluss. Auf dieser Grundlage kann die Radinfrastruktur gezielt und bedarfsgerecht weiterentwickelt werden.
RADar! – Hinweise aus der Bevölkerung erwünscht
Während des Kampagnenzeitraums stellt die Gemeinde zusätzlich die Meldeplattform RADar! zur Verfügung. Über die Internetseite www.radar-online.net
oder direkt in der Stadtradeln-App können Bürgerinnen und Bürger auf problematische oder gefährliche Stellen im Radwegenetz hinweisen.
Dabei kann einfach ein Pin auf der digitalen Karte gesetzt und die entsprechende Stelle beschrieben werden. Die Meldung wird anschließend direkt an die zuständige Stelle in der Verwaltung weitergeleitet.
Rückblick und Motivation
Im vergangenen Jahr beteiligten sich über 136 Personen aus der Gemeinde Schwülper am Stadtradeln und legten gemeinsam mehr als 23.530 Kilometer mit dem Fahrrad zurück.
Die Gemeinde freut sich auch in diesem Jahr wieder auf eine rege Teilnahme und viele gemeinsam erradelte Kilometer für den Klimaschutz und eine nachhaltige Mobilität.
Bevor Sie sich nun alle aufs Rad schmeißen, wünsche ich Ihnen eine schöne Sommerpause, tolle Ferien und einen erholsamen Urlaub.
Herzliche Grüße
Ihre Bürgermeisterin
Brigitte Brinkmann
der Mai hat uns in Schwülper wieder gezeigt, wie lebendig unser Gemeindeleben ist. Überall wurde gemeinsam gefeiert, gelacht und Zeit miteinander verbracht – genau diese Momente machen unsere Orte so besonders.
Ein besonderes Highlight war das Frühlingsfest in Groß Schwülper, organisiert vom Schützenverein Groß Schwülper. Viele engagierte Helferinnen und Helfer haben mit viel Herzblut dafür gesorgt, dass Jung und Alt schöne Stunden miteinander verbringen konnten. Herzlichen Glückwunsch dem neuen Königshaus in Groß Schwülper mit:
Schützenkönig Kevin Papendorf, Schützenkönigin Daniela Gierth, Volkskönig Sven Brüggemann, Juniorenkönigin Thea Gierth, Jugendkönig Sinan Ahrens und Kinderkönig Emil Kleemann. Siehe Bild von links.
Und eigentlich erkennt man ein gutes Schützenfest nicht daran, wie lange gefeiert wird – sondern daran, dass man am nächsten Morgen trotzdem wieder gemeinsam am Tisch sitzt. Genau das ist das Schönste daran. Und mal ehrlich: Wo sonst sitzen Menschen aus drei Generationen morgens zusammen, erzählen dieselben Geschichten zum zehnten Mal – und alle lachen trotzdem wieder darüber? Ich spreche vom Katerfrühstück!
Denn zwischen Musik, Festumzug und guter Stimmung passiert etwas, das man nicht planen kann: Menschen kommen ins Gespräch, lachen zusammen und merken wieder, wie gut Gemeinschaft eigentlich tut.
Mein herzlicher Dank gilt allen Vereinen, Ehrenamtlichen und Organisatoren, die mit ihrem Einsatz dafür sorgen, dass unsere Gemeinschaft lebendig bleibt. Vielen Dank auch für das „Aufräumen“ am Morgen nach den Feierlichkeiten. Ganz besonders stolz macht mich auch unser Gemeindemitarbeiter Alex Thoretz, der ohne zu zögern am Samstagvormittag tatkräftig anpackte, um die umliegenden Straßen, Gärten, Spielplätze und Schulhöfe, die gelinde gesagt unschön aussahen, wieder herzurichten. Damit ist zu rechnen, macht für die Organisatoren aber nicht wirklich Spaß. Ganz zu schweigen von der Verantwortung die auf den Schultern lasten.
Auch in Walle wurde das Miteinander wieder besonders sichtbar. Der Angelsportverein lud anlässlich der Gründungsgespräche vor 70 Jahren zu einem geselligen Beisammensein ein. Bei schönstem Wetter wurde zunächst draußen gemeinsam gegrillt, bevor später in das liebevoll gestaltete Vereinsheim unter der Alten Schule umgezogen wurde.
Besonders eindrucksvoll war die Rede des Vorsitzenden des Angelsportvereins Herbert Thies, der die Geschichte des Vereins ebenso emotional wie beeindruckend Revue passieren ließ. Dabei wurde deutlich, wie viel ehrenamtliches Engagement, Gemeinschaftssinn und persönliche Verbundenheit diesen Verein seit Jahrzehnten prägen.
Auch aus der Verwaltung gibt es erfreuliche Nachrichten: Unsere Verwaltungsleitung Frau Cosima Francois hat erfolgreich eine Fortbildung zur Mediatorin abgeschlossen und anschließend zusätzlich die Ausbildung zur Psychologischen Ersthelferin absolviert. Damit verfügt die Gemeinde nicht nur über zusätzliche fachliche Kompetenz, sondern auch über wertvolle Unterstützung in schwierigen Situationen. Als ausgebildete Ersthelferin darf und muss sie im öffentlichen Raum bei Unfällen Hilfe leisten.
Aus dem Jugendhaus freuen wir uns ebenfalls Positives berichten zu können: Seit dem 1. Juni 2026 hat das Jugendhaus wieder geöffnet. Mit Frau Lea Köhler konnten wir eine engagierte neue Mitarbeiterin gewinnen, die frische Ideen und viel Motivation mitbringt. Wir freuen uns sehr auf die kommende Zeit und wünschen ihr einen guten Start.
Ein weiteres wichtiges Thema betrifft die Infrastruktur in unserer Gemeinde: Die Sanierung des ersten Straßenabschnitts „Waller See“ wird Mitte Juni beginnen. Derzeit finden bereits die Bauanlaufgespräche statt. Selbstverständlich werden alle dort ansässigen Firmen frühzeitig über den Ablauf der Baustelle sowie die damit verbundenen Einschränkungen informiert.
Sehr positiv angenommen wurde außerdem die Aktion „Rauf aufs Rad“, die von den Klimapaten initiiert und mit Unterstützung der Polizei durchgeführt wurde. Viele Bürgerinnen und Bürger nutzten die Gelegenheit, ihre Fahrräder polizeilich registrieren zu lassen. Dadurch können gestohlene Fahrräder im Ernstfall deutlich leichter zugeordnet und wiedergefunden werden.
Es freut mich sehr zu sehen, wie engagiert, lebendig und gemeinschaftlich unsere Gemeinde in vielen Bereichen unterwegs ist. Ob in Vereinen, in der Verwaltung, in der Jugendarbeit oder bei gemeinsamen Aktionen – überall zeigt sich, wie stark unser Zusammenhalt in Schwülper ist.
Ein weiteres wichtiges Anliegen betrifft den Schutz unseres gemeinsamen Ortsbildes und unserer Natur. In diesem Zusammenhang möchten wir erneut auf die geltende Baumschutzsatzung der Gemeinde Schwülper hinweisen.
Leider mussten in den vergangenen Monaten vermehrt Sanktionen ausgesprochen werden, weil gravierende Rückschnitte oder Fällungen ohne vorherige Abstimmung vorgenommen wurden. Viele dieser Fälle hätten vermieden werden können, wenn frühzeitig das zuständige Gremium eingebunden worden wäre.
Wir bitten deshalb alle Bürgerinnen und Bürger darum, geplante größere Schnittmaßnahmen oder Baumfällungen rechtzeitig prüfen und abstimmen zu lassen. Die Satzung dient nicht dazu, Bürgerinnen und Bürger unnötig einzuschränken, sondern soll helfen, den wertvollen Baumbestand in unserer Gemeinde langfristig zu erhalten und gleichzeitig Rechtssicherheit für alle Beteiligten zu schaffen.
Bitte informieren Sie sich daher frühzeitig bei der Gemeindeverwaltung, ob für geplante Maßnahmen eine Genehmigung erforderlich ist. Gemeinsam lassen sich viele Missverständnisse und unnötige Kosten vermeiden.
Unser gemeinsames Ziel sollte es sein, die natürliche und lebenswerte Umgebung unserer Gemeinde auch für kommende Generationen zu bewahren.
Herzliche Grüße
Ihre Bürgermeisterin
Brigitte Brinkmann
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